ELIAS ERDMANN BLICKE IN EINE ANDERE WIRKLICHKEIT PDF

Chinese Mysticism God in the Chinese Language. For seventy years he had been teaching, trying to wake people out of their spiritual slumber. Learn more about Amazon Prime. The sitting practice of meditation, as we discussed in the last chapter, is the means to rediscover basic goodness, and beyond that, it is the means to awaken this genuine heart within yourself. When you sit in the posture of meditation, you are exactly the naked man or woman that we described earlier, sitting between heaven and earth.

Author:Sat Yozshutilar
Country:Poland
Language:English (Spanish)
Genre:Music
Published (Last):19 September 2010
Pages:315
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ISBN:346-4-29659-690-5
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Aus der Tiefe unserer Seele tauchen immer wieder Bilder und Szenen auf bruchstckhafte Erinnerungen an eine andere Wirklichkeit. Andere erleben diese Bilder in ekstatischen Visionen.

Manchmal ist es aber auch die Bilderwelt der Mrchen und Mythen, die ein verschttetes Urwissen tief in uns anspricht und uns damit bewusst macht.

Doch was bedeuten diese inneren Bilder, und wie kann man sie interpretieren? Dieses innere Wissen ist in jedem von uns vorhanden, aber es ist zumeist von vielen anderen Themen und Vorstellungen berlagert und verdeckt es ist gewissermaen IN UNS begraben. Wenn wir diese berlagerungen wegrumen, das innere Wissen wieder ausgraben und die symbolische Bildersprache wieder erlernen, in der es zu uns spricht, dann knnen wir erleben, wie dieses innere Wissen wieder in uns erwacht.

Man kann diesen Prozess auch mit einer Wiedergeburt oder mit einer Auferstehung vergleichen. Dieses Buch soll den Leser fr diese Symbolsprache sensibilisieren und die notwendigen Methoden und Grundlagen vermitteln in Klartext, ohne geheimnisvolle Andeutungen, ohne schwammige Umschreibungen und ohne unntige Hrden. Es gibt in diesem Buch keine versteckten Informationen, die man entschlsseln msste, aber es gibt sehr viele Dinge, die man entdecken kann, wenn man die enthaltenen Informationen miteinander und mit anderen esoterischen Texten verknpft.

Nach einigen einleitenden Kapiteln, die zu der esoterisch- symbolischen Denkweise hinfhren, folgt ein theoretischer Teil, der die wichtigsten Symbole, Motive, Strukturen und Zusammenhnge vermittelt. An einigen esoterischen Texten, Volksmrchen und Bibelstellen wird dann im dritten Teil des Buches die Symbolsprache nachgewiesen, angewendet, erweitert und eingebt.

Die esoterisch-symbolischen Bibel- und Mrcheninterpretationen geben darber hinaus auch einen Einblick in die Gedankenwelt der antiken Einweihungskulte und Mysterienschulen, in die verborgenen Ursprnge des Christentums und in ein uraltes, esoterisches Wissen, das immer wieder unterging, aber auch immer wieder aufgegriffen und neu belebt wurde. Dieses uralte Wissen hat verpackt in der Symbolik der Mrchen und Mythen die dunklen Zeiten recht unbeschadet berstanden und wartet nun regelrecht darauf, von uns wieder neu entdeckt zu werden.

Manche geheimnisvollen, esoterischen Texte, die fr Jahrhunderte hermetisch verschlossen waren wie z. Auch wenn die esoterisch-symbolische Sichtweise spter durch esoterische und religise Texte belegt wird, so geht es in diesem Buch trotzdem nicht darum, aus den Bruchstcken der antiken und mittelalterlichen Geheimlehren eine neue Religion zu konstruieren.

Ein solcher Versuch wre von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Eine Aussage ist nicht automatisch deshalb wahr, nur weil sie zufllig in irgendeinem alten Text steht. Immerhin gibt es auch andere alte Texte, in denen andere Aussagen stehen.

Eine Schlussfolgerung basierend auf einer selektiven Quellenauswahl fhrt letztendlich immer nur zu einem logischen Ringschluss, weil man in der Regel genau die Botschaft wiederfindet, auf die man sich vorher beschrnkt hat. Die Ergebnisse bleiben spekulativ und somit eine Frage des Glaubens, weil man bei einer anderen Auswahl der Quellen auch ebenso zu einer anderen Schlussfolgerung gekommen wre.

Und bei der widersprchlichen Quellenlage ist es leider auch vollkommen unmglich, eine umfassende Wahrheit zu finden, die wirklich zu allen Quellen passt. Dieses Buch und die darin beschriebene Methodik gehen einen genau entgegengesetzten Weg. Es wird nicht auf der Basis unterschiedlicher Quellen darber spekuliert, wie es denn theoretisch wre, wenn man das innere Wissen finden wrde, sondern es wird ein Weg dargestellt, wie man tatschlich ber die Symbolsprache den Zugang zum inneren Wissen finden kann.

Wenn man diesen Zugang zum inneren Wissen gefunden hat, dann ergibt sich die esoterische Sichtweise auf die religisen Schriften ganz von selbst. In diesem Fall schliet man aber nicht mehr von den Schriften auf die Wahrheit, sondern umgekehrt: Man schliet von den eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen zurck auf die Schriften. Die Symbolsprache der inneren Bilder und die Symbolsprache der Mrchen und Mythen sind nahezu identisch.

So kann uns die Symbolsprache der Mrchen und Mythen fr die Symbolik der inneren Bilderwelt sensibilisieren und auch umgekehrt. Es ist das Ziel dieses Buches, diesen wechselseitigen Prozess in Gang zu setzen. Je mehr man die Symbolsprache versteht, in der sich das innere Wissen in uns offenbart, umso mehr erkennt man diese Symbolik auch dann, wenn sie einem in den alten religisen oder esoterischen Texten begegnet.

Auf diese Weise braucht man nicht mehr zu glauben, was irgendwelche Theologen und Schriftgelehrten hergeleitet haben, sondern die Erkenntnis griech. Man kann es vergleichen mit dem Erlernen einer Sprache. Wenn man eine fremde Sprache selbst lesen kann, dann braucht man nicht mehr zu glauben, was andere einem vorlesen und bersetzen.

Es hat immer gewirkt. Es ist eher wie ein alter Bekannter von uns, der zwar nicht gestorben ist, den wir aber im Laufe unseres Lebens vergessen haben. Wir gingen andere Wege, beschftigten uns mit anderen Dingen und haben eine ganz andere Sprache gelernt. So ist uns die Sprache fremd geworden, in der unser alter Bekannter sich immer wieder an uns wendet.

Er schickt uns zwar stndig Briefe, aber wir werfen sie zumeist achtlos weg, weil wir ihre Botschaft nicht mehr verstehen. Wenn wir jedoch die Sprache wieder erlernen, in der diese Briefe geschrieben sind, dann knnen wir den Kontakt mit unserem alten Bekannten wieder herstellen. Dann knnen wir uns zu ihm rck-verbinden, was eine mgliche Herleitung des Wortes Re-ligion ist lat.

Es sind die Trume und Mythen, die wir achtlos wegwerfen. Hufig hrt man Aussagen wie diese: Trume? Warum sollten wir uns damit beschftigen? Ganz automatisch und selbstverstndlich setzen wir immer wieder das abwertende Wrtchen NUR vor Mrchen, Mythen und Trume sowie vor fast alles Symbolische.

Das ist doch alles nicht wirklich, sondern NUR symbolisch. Er hat keinen Namen und er hat als Mensch nie existiert. Er wurde nur geschaffen, um etwas bildhaft zu umschreiben. Aber wre denn dieses Gleichnis mehr wert, wenn wir sagen wrden, dass dieser alte Bekannte Hugo Mller heit und in Dsseldorf wohnt?

Ganz im Gegenteil. Eine solche Sichtweise wrde sogar von dem Gleichnis ablenken. Je mehr wir ber das reale Leben des Hugo Mller aus Dsseldorf erfahren, umso weniger bleibt von dem brig, was eigentlich mit diesem Gleichnis ausgedrckt werden soll. Der Name Hugo Mller ist brigens frei erfunden. Zufllige hnlichkeiten mit eventuell lebenden oder toten Personen wren zufllig und sind nicht beabsichtigt. Es gibt in solchen Situationen immer zwei Arten von Wahrheit eine historische Wahrheit im wrtlichen Sinn und eine andere Wahrheit im geistigen und bertragenen Sinn.

Wenn wir nach den tatschlichen Lebensdaten von Hugo Mller suchen, dann entspricht das der Suche nach der historischen Wahrheit.

Wenn wir hingegen berlegen, welche Rolle der alte Bekannte im obigen Gleichnis spielt, dann entspricht das der Suche nach der geistigen Wahrheit.

Der Mythos ist eine Erzhlform, in der sich hufig beide Ebenen mischen. Da wird um bei diesem Gleichnis zu bleiben die Geschichte von Hugo Mller und von der Rckkehr des verlorenen Freundes erzhlt, um einen solchen Sachverhalt zu veranschaulichen.

Mitunter wird eine solche Geschichte auch in reale Orte verlegt und durch historische Elemente ausgeschmckt. Diese Sichtweise ist genau entgegengesetzt zum heute blichen Mythenverstndnis, wo zumeist davon ausgegangen wird, dass ein historischer Kern symbolisch ausgeschmckt wurde.

Hier geht es also darum, dass eine mythische und symbolische Geschichte historisch ausgeschmckt wurde. Niemand wrde jemals auf die absurde Idee kommen, tatschlich nach den Lebensdaten des alten Bekannten zu suchen. Die Aussage im bertragenen Sinne ist schlielich nicht davon abhngig, ob die Geschichte in einem wrtlichen und historischen Sinne tatschlich stattgefunden hat. In unserer Kultur gibt es einen Streit, der schon seit etlichen Jahrhunderten erbittert gefhrt wird und in seinem Kern eigentlich nur auf dem Missverstndnis basiert, dass diese zwei unterschiedlichen Wahrheiten stndig vermischt werden.

Mythische Geschichten, bei denen die Wahrheit in einem bertragenen Sinne transportiert wird, werden immer wieder daran gemessen, ob sie denn in einem historischen oder wissenschaftlichen Sinne wahr sind oder auch nicht. Man misst beispielsweise den Schpfungsmythos an der Evolutionstheorie, obwohl sich beide Darstellungen in einer ganz anderen Sprache an uns wenden und obwohl die Aussagen auf eine ganz andere Weise transportiert werden.

Die Anhnger der Evolutionstheorie verwerfen dann natrlich den Schpfungsmythos, weil er in einem wrtlichen Sinne nicht wahr ist. Und die fundamentalistischen Kreationisten leugnen wiederum die Evolutionstheorie und klammern sich trotz aller Widersprche an eine wrtliche Interpretation der Schpfungsgeschichte.

Das ist so, als ob die eine Seite das obige Gleichnis mit dem alten Bekannten verwirft, nur weil es diesen Hugo Mller niemals gab. Und die andere Seite wrde darauf beharren, dass dieser Hugo Mller eine ganz reale Person sei. Bei diesem Streit, ob dieser Hugo Mller denn nun wirklich gelebt hat oder nicht, ist die Frage, worum es denn in diesem Gleichnis eigentlich ging, mit der Zeit immer mehr in den Hintergrund geraten. Und irgendwann wurde sie schlielich ganz vergessen.

Als Kinder haben wir noch die Faszination gesprt, die von den Mrchen ausging und die uns ganz tief in unserer Seele ansprach. Dabei hat es fr uns auch berhaupt keine Rolle gespielt, ob es den Knig oder den Zauberer als historische Person jemals gab. Aber wir haben mit der Zeit gelernt, logisch-rational zu denken, und so haben wir die mythische Bildersprache immer mehr verlernt.

Manchmal aber da erwacht das innere Kind noch in uns, wenn es von dieser Bildersprache angesprochen und geweckt wird. Aber schon nach kurzer Zeit manchmal schon nach wenigen Sekunden reagiert zumeist das rationale Tagesbewusstsein und bringt bildlich gesprochen dieses innere Kind wieder um.

Die mythischen und traumartigen Motive werden verworfen, weil sie einfach nicht zu unserem logisch-rationalen Denken passen. So, wie der alte Bekannte im obigen Gleichnis fr unseren hheren Seelenanteil stand, so knnen wir Herodes in der biblischen Geschichte als ein Symbol fr unser Tagesbewusstsein interpretieren. Doch als Quirinius im Jahr 6 n. Statthalter wurde, war Herodes schon seit etwa zehn Jahren tot, denn Herodes ist bereits im Jahr 4 v. Wenn Jesus tatschlich zur Zeit der Steuerschtzung geboren wre, dann htte es gar keinen Grund gegeben, vor dem toten Herodes zu flchten.

Auch Herodes Antipas, der zwischen 20 v. Das ist nach meiner Erfahrung immer ein ziemlich heikles Thema, denn die einen lehnen die Bibel wegen all ihrer historischen Fehler, Widersprche und Grausamkeiten grundstzlich ab. Und die anderen halten genauso entschieden daran fest, dass wirklich alles exakt so stattgefunden haben soll, wie es in der Bibel steht.

Und so setzt man sich immer wieder zwischen alle Sthle und bezieht von beiden Seiten Prgel, wenn man anfngt, die Symbolsprache der Bibel zu untersuchen. Die einen mgen die Bibel grundstzlich nicht, und die anderen mgen es gar nicht, wenn man ihre Bibel symbolisch interpretiert.

Die Bibel kann uns einerseits eine wichtige Hilfe sein, denn sie vermittelt uns ein enormes Repertoire an mythischen Grundmotiven und das ist letztendlich das Vokabular der Symbolsprache.

Aber sie kann uns unter Umstnden auch den Zugang zur Symbolsprache vollkommen verbauen, gerade weil es durch die kirchliche Vorprgung manche Vorurteile, Bewertungen und Tabus gibt, die sehr tief in unserer Seele verankert sind. Die Hilfe ist zu wertvoll, als dass man auf sie verzichten knnte, und die blockierenden Vorurteile wrden den Weg versperren, wenn man sie nicht konsequent beiseite rumte.

Beides ist notwendig auch auf die Gefahr hin, dass vermutlich manch ein Leser das Buch voller Zorn in die Ecke werfen wird, weil manches, was hier zu lesen ist, seinen anerzogenen Vorstellungen vollkommen widersprechen wird.

Es ist ein innerer Kampf gegen anerzogene Denkblockaden und Vorurteile. Ein Kampf gegen uere Institutionen oder gegen andere Glaubensgemeinschaften nutzt dabei berhaupt nichts. Solange wir gegen eine Institution kmpfen, sind wir durch diesen Kampf gebunden.

Dieser Kampf hlt uns eigentlich nur davon ab, diesen Weg selbst zu gehen. Dieses Buch soll als ein Hinweis verstanden werden, wie man diesen Weg finden kann und nicht als eine Kampfansage gegen irgendwelche kirchlichen Institutionen.

Der innere Kampf ist oft auch eine Auseinandersetzung mit sehr tief sitzenden ngsten, die zum Teil schon im frhsten Kindesalter verankert wurden. Das ist in erster Linie die Angst vor dem Tod und vor dem, was uns nach dem Tod erwartet.

Der bliche Kirchenglaube verstrkt einerseits diese ngste, indem der Tod mit allerlei Schreckensbildern ausgeschmckt wird: mit Hlle, Schmerz, Fegefeuer, ewiger Verdammnis und jngstem Gericht. Und andererseits vermittelt der Kirchenglaube auch die Hoffnung, dass man diesen Qualen irgendwie entkommen knne, wenn man sich an die kirchlichen Vorstellungen und Regeln hlt.

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